Das ITZO Festival - Ein Event mit Zukunft
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Das ITZO Festival - Ein Event mit Zukunft
Indie & Alternative Music

ITZO Festival — Ein Event mit Zukunft

By on Juli 24, 2017

Letz­ten Frei­tag, den 21. Juli 2017, war ich auf dem ITZO Fes­ti­val in Düs­sel­dorf. Noch nie davon gehört? Kein Wun­der, denn die Ver­an­stal­tung hat­te die­ses Jahr ihr Debüt und wenn ihr mich fragt, ist das ITZO Fes­ti­val ein Event mit Zukunft.

Ganz schön krass

Bevor ich das Fes­ti­val besuch­te, hat­te ich nicht son­der­lich hohe Erwar­tun­gen. Ich wuss­te, dass das Event eine stu­den­ti­sche Arbeit war und das konn­te ja nur lahm wer­den. Tja, falsch gedacht, das Fes­ti­val war gut orga­ni­siert und über­zeug­te sowohl musi­ka­lisch als auch tech­nisch. Es steck­te ein enor­mer Auf­riss hin­ter einem so ver­hält­nis­mä­ßig klei­nen Fes­ti­val: Live-Stream, extra­va­gan­te Tech­nik und über­all husch­ten Stu­den­ten hin und her, die film­ten, foto­gra­fier­ten oder orga­ni­sier­ten. Ganz schön krass. Viel­leicht ZU krass.

Zu krass?

Sän­ger der Head­liner-Band Dre­ad­nut Inc. mach­te sich offen­kun­dig auf der Büh­ne über das über­trie­be­ne Equip­ment lus­tig. Er ver­ste­he die LED-Wand neben der Büh­ne nicht, als wären hier eine Mil­li­on Zuschau­er. Die waren natür­lich nicht da und ich ver­stand den Screen eben­falls nicht so ganz, doch die Stu­den­ten woll­ten in ihren Abschluss­ar­bei­ten nun­mal alles raus­ho­len, was ging und das haben die geschafft. Aus die­sem Grund stell­ten sie eben­falls eine Live-Über­tra­gung auf You­tube zur Ver­fü­gung, die gera­de mal 20 Zuschau­er ver­folg­ten, als ich online war. Doch über den Abend ver­teilt schau­ten wohl fast 1000 Leu­te bei der Live-Über­tra­gung von zu Hau­se aus zu und die Zahl kann sich mei­ner Mei­nung nach sehen las­sen. Ins­ge­samt muss man sagen, dass es tech­nisch viel Auf­wand für viel zu wenig Reso­nanz war, doch die Absol­ven­ten die HS Düs­sel­dorf woll­ten nun­mal zei­gen, was in ihnen steckt und sie haben ein­deu­tig bewie­sen, dass sie für ein Publi­kum von tau­send Men­schen gewapp­net wären.

Die Musik

Kom­men wir nun end­lich zur Musik des Fes­ti­vals, denn die war wirk­lich ers­te Sah­ne! 

Die ers­ten Gigs habe ich lei­der kom­plett ver­passt, doch sol­len die Bands an die­ser Stel­le nicht unan­ge­merkt blei­ben. Ob die Bands musi­ka­lisch was drauf haben, kann ich lei­der nur unwis­send erra­ten, aber dass sie foto­gen sind, weiß ich mit Sicher­heit.

Girl

Die ers­te Band des ITZO Fes­ti­vals und somit die Ein­stei­ger waren Girl.

The Buggs

Die zwei­te Band The Bug­gs ver­folg­te ich zu Hau­se ein wenig im You­tube Live-Stream. Ein paar aus­ge­wähl­te Buben mit Jus­tin Bie­ber-Fri­sur der 00er und stu­dier­tem musi­ka­li­schen Know-How spie­len Rock-Musik der 60er. Mehr weiß ich über die Band lei­der nicht.

Alex­an­der Woods

Das fol­gen­de Bild stammt vom ers­ten Gig der Acoustic-Sta­ge mit der Band Alex­an­der Woods.

Sirkus

Sir­kus hieß die vier­te Band des Fes­ti­vals und über­zeug­te mit rocki­gen Songs, die ich zum Ende noch teils akus­tisch ein­fan­gen konn­te.

Die fol­gen­den Bands konn­te ich zum Glück voll und ganz mit­er­le­ben und ihr gege­be­nen­falls auch, soll­tet ihr mei­ne Ins­ta-Sto­rys ver­folgt haben.

The Planetoids

The Pla­ne­to­ids ist eine Band aus Han­no­ver und hat dem Publi­kum extrem ein­ge­heizt. Eine Mischung aus Groo­ve Pop, Funk und Indie brach­te die Leu­te zum Tan­zen und die ver­rück­ten Musi­ker der Band hat­ten sicht­lich Spaß auf der Büh­ne. Rich­tig gute Lau­ne wur­de ver­brei­tet und die tanz­ba­ren Songs gin­gen direkt ins Ohr.

Magerquark

Mager­quark ist ein Düs­sel­dor­fer Duo, bestehend aus Kai Yan­ti­ri und Manu­el­ly Mcfly. Akus­tik-Gitar­re trifft auf Rap-Gesang und ergibt groß­ar­ti­ge Tex­te und gute Musik zum in der Son­ne Chil­len.

Dreadnut Inc.

Dre­ad­nut Inc. form­ten den Head­liner-Gig des Abends und das zu Recht. Die Off­beat-Mucke aus Münster/Paderborn hat mich direkt mit dem zwei­ten Song »One Love« völ­lig gecatcht. Das Han­dy wur­de bezüg­lich Insta­gram-Doku­men­ta­ti­on in die Tasche gesteckt und der Tanz­lau­ne wur­de frei­en Lauf gelas­sen.

Durch die gran­dio­se Live-Per­for­mance, die spek­ta­ku­lä­re Licht-Show und natür­lich dem musi­ka­li­schen High­lights haben die Jungs ordent­lich Stim­mung ver­brei­tet und das Fes­ti­val als klas­se Event abge­schlos­sen.

Fazit — Ein Event mit Zukunft

Die Bands wur­den sehr gut aus­ge­wählt. Auf der einen Sei­te wur­den loka­le Bands unter­stützt und auf der ande­ren Sei­te hat­ten auch Bands von außer­halb dazu bei­getra­gen, das Fes­ti­val zu einem Erfolg zum machen. Eine gelun­ge­ne Mischung aus Akus­tik-Ses­si­ons, Stim­mungs-Musik und rocki­gen Ein­la­gen mach­ten das ITZO Fes­ti­val zu einem Som­mer-Event mit guter Lau­ne. 

Posi­tiv erwähnt sei auch das Design, das eben­falls von Stu­den­ten der HS Düs­sel­dorf ange­fer­tigt wur­de. Klei­ne Details, über­all auf dem Fes­ti­val ver­teilt, mach­ten die Ver­an­stal­tung eben­falls zu etwas ganz Beson­de­rem. Pom­mes-Bude und klas­si­sche Toi­let­ten-Zei­chen such­te man ver­geb­lich, denn ja, auch die männ­li­chen und weib­li­chen Strich­männ­chen wur­den selbst designt. 

Ich per­sön­lich wür­de mich sehr freu­en, wenn das Fes­ti­val nächs­tes Jahr wie­der statt­fin­den wür­de. Dabei wür­de ich auch auf die gan­ze Tech­nik ver­zich­ten, denn die Ver­an­stal­tung könn­te eben­falls ohne LED-Wand über­zeu­gen. Das Fes­ti­val soll am Ende ja auch nicht dar­an schei­tern, dass es nicht genug Finan­zie­rung oder gespon­ser­tes Equip­ment bekommt.

Im Gro­ßen und Gan­zen kann ich das Fes­ti­val also nur emp­feh­len und ich drü­cke die Dau­men, dass wir es nächs­ten Jahr erneut besu­chen dür­fen. —  Ein Event mit Zukunft

© Pho­tos: Lou­is Roh­de

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