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#5 »Way Back When« - Festival-Review • Zeilenzunder #5 »Way Back When« - Festival-Review • Zeilenzunder
Festival-Review »Way Back When«
Slowdive auf dem »Way Back When« Festival
Mogli auf dem »Way Back When« Festival
Waxahatchee auf dem »Way Back When« Festival
IDER auf dem »Way Back When« Festival
Drangsal auf dem »Way Back When« Festival
ADNA auf dem »Way Back When« Festival
The Amazons auf dem »Way Back When« Festival
Indie & Alternative

#5 »Way Back When« — Festival-Review

By on Oktober 4, 2017

Wow, war das ein Wochen­en­de! Von Frei­tag bis Sonn­tag (30.09. — 01.10.2017) mach­ten Lou­is Roh­de und ich das »Way Back When« Fes­ti­val in Dort­mund unsi­cher. Das Event war geprägt von Über­ra­schun­gen, Neu­ent­de­ckun­gen, zu hohe Erwar­tun­gen und zu nied­ri­ge Erwar­tun­gen. Es gibt eine Men­ge zu erzäh­len, wes­we­gen jetzt ein aus­führ­li­ches Fes­ti­val-Review oder, bes­ser gesagt, vie­le ein­zel­ne klei­ne Kon­zert-Reviews mit genau 50 Fotos fol­gen wer­den. Hal­tet euch bereit!

»Way Back When« — Ein Festival-Review

Wer erst­mal auf­’m Schlauch steht, was das »Way Back When« Fes­ti­val über­haupt ist, soll­te vor­ab hier vor­bei schau­en, denn hier habe ich das Fes­ti­val als sol­ches schon aus­führ­lich vorgestellt.

In die­sem Review wer­de ich klas­sisch chro­no­lo­gisch vor­ge­hen und euch die musi­ka­li­schen High­lights des gan­zen Fes­ti­vals raus picken. Nicht jedes Kon­zert hat mich zu 100% über­zeugt, ganz klar, und ich konn­te mir natür­lich auch nicht alle Gigs anschau­en. Den­noch habe ich ver­sucht jeden Tag so viel Musik und so vie­le Bands wie mög­lich mit­zu­neh­men und da waren wirk­lich ein paar groß­ar­ti­ge Auf­trit­te dabei.

Freitag

Der Frei­tag begann mit dem Kon­zert des Duos IDER auf der Main­s­ta­ge um 18 Uhr in der FZW Hal­le. Nein, eigent­lich begann der Tag damit easy den Weg zur Loca­ti­on und easy einen Park­platz zu fin­den, doch weil alles so über­ra­schend easy war, will ich mich damit nicht auf­hal­ten. Wir kamen lei­der trotz­dem wegen Stau etwas zu spät und haben somit den Anfang des ers­ten Kon­zerts ver­passt, doch anhand der zwei­ten Hälf­te des Gigs von IDER kann ich ein­deu­tig behaup­ten, dass mich das Duo über­zeugt hat. Zwei sym­pa­thi­sche Mädels hat­ten sicht­lich Spaß auf der Büh­ne und prä­sen­tier­ten sowohl gefühl­vol­le als auch zum Tan­zen anre­gen­de Songs. Vor allem der letz­te Song blieb im Gedächt­nis: IDER prä­sen­tier­te einen Aca­pel­la-Song zum Abschied und damit den per­fek­ten Start ins »Way Back When«-Wochenende.

Die par­al­le­len und dar­auf­fol­gen­den Gigs haben wir uns absicht­lich durch die Lap­pen gehen las­sen. Die Musik­rich­tun­gen haben hier und da lei­der gar nicht zuge­sagt und Lewis Capal­di war lei­der krank. Doch halb so schlimm, denn das »Way Back When« Fes­ti­val bot eine Art Bier­gar­ten auf der Rück­sei­te der FZW-Hal­le mit Herbst­bäu­men und Lie­ge­stüh­len im Sand. Chil­len war also angesagt.

Den nächs­ten Gig bot uns die Band Fazer­da­ze im FZW Club, direkt neben der FZW Hal­le. Die Musik wirk­te live lei­der nicht so erfri­schend und gute-Lau­ne-för­dernd, wie auf den Record­ings. Das Kon­zert war etwas schlep­pend und hat mich tat­säch­lich etwas gelang­weilt. Scha­de Schokolade.

Direkt nach dem Kon­zert von Fazer­da­ze husch­ten wir ein paar Stra­ßen wei­ter in die Pau­lus­kir­che zu dem Kon­zert von Mog­li. Noch wäh­rend des Sound­checks konn­ten wir Plät­ze in der vor­ders­ten Rei­he ergat­tern und das hat sich mehr als aus­ge­zahlt. Mog­li war mein per­sön­li­ches High­light am ers­ten Tag des »Way Back When« Fes­ti­vals, nicht nur was die Vor­freu­de anbe­langt, son­dern auch die nach­träg­li­che Begeis­te­rung. Wäh­rend sich vie­le Gigs vor und nach Mog­li eher wie Arbeit ange­fühlt haben und ich mit For­mu­lie­run­gen für ein gelun­ge­nes Review im Hin­ter­kopf die Gigs ver­folg­te, konn­te ich bei Mog­li kom­plett abschal­ten. Ich genoss ein­fach nur die Musik, schloss zwi­schen­zeit­lich die Augen und ver­lor mich völ­lig in den Songs von Mog­li. Das ist mir in der Form erst wie­der am letz­ten Tag des »Way Back When« Fes­ti­vals gelun­gen, aber dazu spä­ter mehr.

Nach Mog­li stand nur noch eine wich­ti­ge Band auf der Agen­da: Slow­di­ve! — Die Band, des­sen Kon­zert ich wohl mit dem meis­ten Respekt besuch­te. Lei­der wur­de mir das Kon­zert ein wenig durch den Sound zer­stört. Das Kon­zert war über­mä­ßig laut, in mei­nen Ohren fast schon uner­träg­lich kra­chend. Was die­se über­mä­ßi­ge Laut­stär­ke soll­te, ver­ste­he ich nicht und hat mir lei­der die­ses Ereig­nis etwas kaputt gemacht.

Samstag

Der Sams­tag war etwas stres­sig, weil wir uns selbst den Stress gemacht haben. Mög­lichst vie­le Gigs soll­ten mit­ge­nom­men und doku­men­tiert wer­den, wodurch wir buch­stäb­lich von einem Kon­zert zum nächs­ten hetz­ten. Selbst Schuld, aber dafür haben wir vom zwei­ten Tag des »Way Back When« Fes­ti­vals viel zu zeigen.

The Ama­zons waren an die­sem Tag die ers­te Band, die wir besuch­ten und sie pack­ten direkt zu Beginn ihren wohl ein­ge­hends­ten Song und Kra­cher »Stay With Me« aus. Lei­der mach­te auch hier der über­mä­ßig lau­te Sound das Erleb­nis ein wenig zu Nich­te. Ich ver­ste­he beim bes­ten Wil­len nicht, was das immer soll. Ernst­haft, lie­be Sound­men­schen, sagt mir was sowas soll?

Nach The Ama­zons hieß es, schnell noch das Ende von ADNA erle­ben. Also nichts wie hin zur Pau­lus­kir­che. Ähn­lich wie bei Mog­li war die Pau­lus­kir­che für die­sen Gig per­fekt gewählt, denn die berüh­ren­de und sanf­te Musik von ADNA pass­te ein­fach per­fekt in die Location.

Nach dem Kon­zert in der Pau­lus­kir­che ging es direkt zurück zu den FZW Loca­ti­ons. Erst bot die Main­s­ta­ge einen Gig der Zap­pel­phil­ip­pe The Districts und danach folg­te das Kon­zert von Waxa­hat­chee im FZW Club. Waxa­hat­chee war für mich ein über­ra­schen­des High­light, da ich die Band anfangs gar nicht wirk­lich auf dem Schirm hat­te und sie ein wirk­lich gelun­ge­nes Kon­zert auf die Büh­ne gebracht haben. Waxa­hat­chee ist eine die­ser Bands, die man erst live erle­ben muss, um sie wirk­lich ins Herz schlie­ßen zu kön­nen. <3

Der letz­te Auf­tritt am Sams­tag Abend, den wir uns anschau­ten, war von Por­tu­gal. The Man. Die Band trifft lei­der so gar nicht mei­nen Musik­ge­schmack, aber ich dach­te mir schon, dass man sich das Kon­zert auf jeden Fall anse­hen soll­te und ich behielt Recht. Die Show war wirk­lich sehenswert.

Sonntag

Kom­men wir nun end­lich zu mei­nem per­sön­li­chen High­light-Tag des gan­zen Fes­ti­vals. Der Sonn­tag war geprägt durch pure Sym­pa­thie auf den Kon­zert-Büh­nen. Die Bands, die wir uns anschau­ten, sprüh­ten nur so vor guter Lau­ne. Okay, Drang­sal sprüh­te mehr vor Selbst­iro­nie als Sym­pa­thie, aber das hat­te auch Eini­ges für sich.

Nach­dem die Band Island gelun­gen den letz­ten Tag des »Way Back When« Fes­ti­vals ein­lei­te­ten, platz­te ich vor Vor­freu­de auf Gurr. Gurr gehör­te zu den Bands, denen ich schon vor Beginn des Fes­ti­vals einen Bei­trag in der Rei­he zum »Way Back When« Fes­ti­val gewid­met hat­te. Somit freu­te ich mich wie ein Klein­kind, als die Band end­lich auf die Büh­ne trat und einen rotz­fre­chen Song nach dem ande­ren ablieferte.

Direkt nach Gurr folg­te Drang­sal und damit auch direkt das zwei­te High­light aus mei­ner »Way Back When«-Beitragsreihe. Ich brau­che nicht viel dazu sagen, außer, dass sich auch hier mei­ne Vor­freu­de mehr als bestä­tigt hat! <3

Der letz­te nen­nens­wer­te Gig von Sonn­tag und somit des gan­zen Fes­ti­vals war von Jake Issac, die wohl größ­te Über­ra­schung des gan­zen Events. Auf­grund schlud­ri­ger Recher­che mei­ner­seits im Vor­feld, rech­ne­te ich mit einem Sin­ger-Song­wri­ter, der aus­schließ­lich ruhi­ge Klän­ge von sich gibt. Ich hat­te mich getäuscht, was mich aber nicht auto­ma­tisch ENT­täusch­te, ganz im Gegen­teil. Bei dem Kon­zert von Jake Isaac hat­te ich das Gefühl, dass das Publi­kum des »Way Back When« Fes­ti­vals sich zum aller­ers­ten Mal wirk­lich beweg­te! Er ver­brei­te­te eine so enorm gute Stim­mung, strahl­te nur so vor guter Lau­ne und Sym­pa­thie und schüt­tel­te eine Über­ra­schung nach der ande­ren aus sei­nem Ärmel. Die wohl größ­te Über­ra­schung war, als er die Büh­ne ver­lies, sich unter das Publi­kum misch­te und die Men­ge dazu auf­for­der­te sich hin­zu­set­zen. Dar­auf folg­te ein akus­ti­scher ruhi­ger Song, der wohl jeden Zuschau­er in der Hal­le kurz begeis­tert haben soll­te. Ein wirk­lich gelun­ge­ner Auf­tritt, Mr. Isaac.

Fazit

Als Fazit kann ich sagen, dass ich am Ende posi­tiv über­rascht vom Fes­ti­val »Way Back When« war. Die Ver­an­stal­tung war gut orga­ni­siert, die Musi­ker-Aus­wahl war alter­na­tiv und hat­te die ein oder ande­re Über­ra­schung in Pet­to. Die Auf­tei­lung der Gigs auf vier Büh­nen war für die Besu­cher über­ra­schend unkom­pli­ziert und am Schluss behal­te ich das Fes­ti­val in wirk­lich guter Erin­ne­rung. Ich freue mich über die groß­ar­ti­gen Fotos von Lou­is Roh­de und dass ich am Ende sogar noch die ein ande­re Neu­ent­de­ckung ver­zeich­nen konnte.

Wie erwar­tet waren mei­ne per­sön­li­chen High­light-Bands Gurr, Drang­sal und Mog­li. Doch auch Jake Issac und Waxa­hat­chee haben so posi­tiv über­rascht, dass ich sie getrost als High­lights des Fes­ti­vals ver­bu­chen kann. Slow­di­ve und The Ama­zons hät­ten eben­falls locker unter mei­ne Favo­ri­ten des Fes­ti­vals fal­len kön­nen, wäre da nicht der viel zu lau­te und kra­chen­de Sound gewe­sen. Das war wirk­lich enorm schade.

Wenn ich noch mehr in’s Detail gehen wür­de, wür­de ich noch den Außen­be­reich als posi­ti­ves Merk­mal und die feh­len­den Essen­mög­lich­kei­ten als nega­ti­ves Merk­mal im Fazit auf­füh­ren, aber das geht dann wohl doch zu weit ;D

Dan­ke »Way Back When« Fes­ti­val, für die­ses tol­le Erleb­nis und ich wür­de mal ganz frech sagen: Bis nächs­tes Jahr!

© Pho­tos: Lou­is Rohde

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4 Comments
  1. Antworten

    Annekatrin

    Oktober 4, 2017

    So ein wun­der­schö­ner Bei­trag zum Way Back When! Ich wäre auch gern dabei gewe­sen, doch dei­ne Wor­te trös­ten mich jetzt ein biss­chen 😀 Ich finds nur too­tal scha­de, dass The Ama­zons durch den sound eher mäh waren — ich lie­be lie­be lie­be die­se Band und das neue Album! + ich hät­te auch nicht gedacht, das Fazer­da­ze eher nh lah­me Num­mer live ist… Aber trotz­dem! Dei­ne genann­ten High­lights wer­de ich mir jetzt mal rein­zie­hen, und bestell Lou­is lie­be Grü­ße — die Bil­der sind super super super schön und atmo­sphä­risch geworden!!
    LG

    • Antworten

      Lena B.

      Oktober 4, 2017

      Vie­len Lie­ben Dank für dein Feed­back!!! Das Kom­pli­ment wegen der Fotos gebe ich natür­lich sofort weiter 🙂
      Ja das mit dem Sound war wirk­lich schade…
      Fazer­da­ze wirk­ten bei den Auf­nah­men halt so unglaub­lich locker und fröh­lich und das kon­zert wirk­te lei­der sehr mono­ton. Aber ich kann die Musik trotz­dem empfehlen 🙂
      LG
      Lena

  2. Antworten

    Yannik

    Oktober 4, 2017

    Sehr schö­ner Arti­kel! Hat Spaß gemacht zu lesen und das Fes­ti­val scheint wirk­lich toll zu sein. 🙂 Band-tech­nisch gibt es da ja vie­le Über­schnei­dung auch zum Ree­per­bahn Fes­ti­val, wes­we­gen ich da auch etwas ver­glei­chen kann. Fazer­da­ze fand ich recht gut, aller­dings war der Sound eher Mäßig, dafür mit gleich­zei­ti­ger Boots­fahrt auf der elbe wie­der­um ein­zig­ar­tig. Bei Waxa­hat­chee ärge­re ich mich im Nach­hin­ein etwas, da ich die Band über­haupt nicht auf dem Schirm hat­te. Adna ist ein­fach bezau­bernd und in der Loca­ti­on bestimmt traum­haft. Slow­di­ve wür­de ich auch echt ger­ne mal live sehen und mog­li sagt mir so noch gar nichts, da muss ich mal reinhören. 🙂
    An dem Kom­pli­ment für die Fotos kann ich mich nur anschließen!

    • Antworten

      Lena B.

      Oktober 4, 2017

      Hey Yan­nik,
      Vie­len lie­ben Dank! Freut mich, dass es dir Spaß gemacht den Arti­kel zu lesen und das Kom­pli­men­te für die Fotos gebe ich natür­lich auch wie­der weiter.
      Oh, das mit der Boots­fahrt klingt toll! Ja es kommt ja auch immer ein biss­chen auf die Bedin­gun­gen an, auch mit wel­cher Erwar­tungs­hal­tung oder Stim­mung man ein Kon­zert besucht, Bei Jake Isaac waren mei­ne Erwar­tung zum Bei­spiel sehr gering und um so mehr konn­te er mich über­ra­schen und überzeugen.
      Waxa­hat­chee hat­te ich auch nicht auf dem Schirm und ich bin da rela­tiv plan­los hin­ge­gan­gen. Die waren aber auch echt gut 🙂
      Soll­te ich noch­mal die Gele­gen­heit haben, Slow­di­ve live zu sehen, neh­me ich das auf jeden Fall auch noch­mal mit… In der Hoff­nung auf bes­se­ren Sound ;D
      Sag bescheid, wie dir Mog­li gefällt! 🙂 Die sehe ich jetzt auf dem New Fall Fes­ti­val in Düs­sel­dorf noch­mal live. Das ist ähn­lich bezau­bernd wie ADNA 🙂 Wobei die bei­den doch recht ver­schie­den sind, aber das Gefühl beim Hören lässt sich glau­be gut ver­glei­chen <3

      Dan­ke für dein Feed­back und gan­ze lie­be Grüße

      Lena

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