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Deine Party, anderer Gastgeber!
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Deine Party, anderer Gastgeber — Läuft!

By on April 2, 2017

»›Ich bin ganz aus­ge­laugt von all den Höf­lich­keits­pflich­ten‹, sag­te er. ›Ich habe den gan­zen Abend unauf­hör­lich gere­det, ohne daß ich etwas zu sagen gehabt hätte.‹«

- Jane Aus­ten in Mans­field Park

Wer kennt das nicht: Die Hoch­zeit eines Bekann­ten, der run­de Geburts­tag der Tan­te zehn­ten Gra­des oder die Ein­wei­hungs­par­ty eines Nach­barn — Und dann ist man auch noch ganz allein gekom­men. Man wird voll­ge­tex­tet, tex­tet ande­re voll, nie­man­den interessiert’s. Frem­de Men­schen, flüch­ti­ge Bekann­te, Small­talk hoch zehn — und im schlimms­ten Fall ist zusätz­lich die Musik Dreck und das Bier der bil­ligs­ten Mar­ke löst eher Ekel statt gewünsch­te Betäu­bung aus.

Was kann man tun, um die Par­ty eini­ger­ma­ßen erträg­lich zu machen, ohne sich pein­lich berührt als ers­tes vom Acker zu machen?

Ich habe da ein paar Ideen, von denen ich kei­ner­lei Erfolg ver­spre­chen kann, aber einen Ver­such sind sie alle­mal wert. Dei­ne Par­ty, ande­rer Gastgeber!

Mein Name ist Hans Wurst

Kennst du wirk­lich nie­man­den auf der Par­ty? Und wenn doch, sind dir die­se Men­schen und ihre Mei­nung über dich scheiß egal? Wie wäre es dann mit einer neu­en Iden­ti­tät. Small­talk auf­pep­pen durch neue Geschich­ten. Du musst dich nicht mal auf eine Ver­si­on dei­nes fik­ti­ven Lebens beschrän­ken, erzäh­le ruhig jedem eine neue Geschich­te dei­nes neu­en Ichs. Für den einen bist du Zahn­arzt ohne Gren­zen, für den ande­ren Künst­ler aus Brook­lyn und für wie­der einen ande­ren der arbeits­lo­se Kif­fer mit Sprach­feh­ler. Wer­de krea­tiv. Das gan­ze dient nicht nur dei­ner Belus­ti­gung, son­dern auch der Belus­ti­gung der ande­ren Par­ty­gäs­te, wenn sie irgend­wann fest­stel­len, dass du jedem was ande­res erzählt hast.

X: »Hast du den/die eine/n ken­nen gelernt, der als Wis­sen­schaft­ler ins Welt­all geflo­gen ist?«
Y: »Nein, aber ich habe einen ken­nen gelernt, der hat fünf ver­schie­de­ne Stu­di­en­gän­ge mit eins abgeschlossen«

Wo ist der Schnaps?

Such dir den har­ten Stoff. Irgend­wo hat der Nach­bar bestimmt eine Fla­sche teu­ren Whis­ky ver­steckt. Hast du ihn gefun­den? Gut! Trink ihn! Es kann nur bes­ser werden!

Nimm die Musik in deine Hand

Spie­le DJ. Setz dich an den PC des bekann­ten Gast­ge­bers (unge­fragt selbst­ver­ständ­lich), besteche den bezahl­ten Allein­un­ter­hal­ter auf der Hoch­zeit oder mog­le dich mit dei­nem Han­dy über Blue­tooth an den Laut­spre­cher des Ver­an­stal­ters. Letz­te­re Ver­si­on ist mein per­sön­li­cher Favo­rit. ICH wür­de har­ten Metal auf­le­gen, ein­fach um die Men­schen zu ärgern. Du kannst aber natür­lich auch unter­hal­ten­de und vor allem DIR gefal­len­de Musik auf­le­gen und dich den gan­zen Abend mit dei­ner per­sön­li­chen Play­list beschäf­ti­gen. Bes­ser als die lang­wei­li­gen Sto­rys der Men­schen zu hören, die du mor­gen wie­der ver­ges­sen hast.

Streue Gerüchte

Die­se Idee ist etwas fies, aber was soll’s. Im bes­ten Fall siehst du nie­man­den der Par­ty­gäs­te wie­der, also los geht’s! Streue Gerüch­te! Ent­we­der über den Gast­ge­ber (bes­ser nicht) oder auch einen aus­ge­dach­ten Cha­rak­ter. Haupt­sa­che der Stoff stimmt. X und Y haben eine Affä­re! Auf die Fra­ge, wer X und Y sind, sagst du ein­fach, dass die­se hier auch irgend­wo auf der Par­ty sei­en. X hat Y beim Mas­tur­bie­ren erwischt und dar­auf­hin ange­bo­ten zur Hand zu gehen. Wun­der­bar. Hol dir die Geschich­ten aus den Soaps, die du stän­dig guckst. (Erzähl mir nichts, du tust es) und erzäh­le ein­fach irgend­was über irgend­wel­che Men­schen, die es nicht gibt. Am Ende bist du bestimmt über­rascht und belus­tigt davon, wie krea­tiv du bist. Viel­leicht soll­test du Dreh­bü­cher für Sei­fen­opern schreiben.

Suche Gleichgesinnte

Irgend­wo hier muss es doch einen Men­schen geben, der AUCH allei­ne auf die­ser schreck­li­chen Par­ty ist. Suche ihn! Hast du ihn gefun­den? Gut. Jetzt kannst du wenigs­tens mit jeman­den dar­über läs­tern, wie schreck­lich die­se Par­ty ist.

Kiosk um die Ecke

Soll­te der Alko­hol wirk­lich unge­nieß­bar sein, kauf dir neu­en Alko­hol. Selbst­ver­ständ­lich nur für dich. Trink ihn! Bes­ser? Besser!

Spielen um zu Trinken

Ist der Alko­hol doch trink­bar, aber die Koh­len­säu­re hat sich vor Lan­ge­wei­le schon ver­flüch­tigt, suche dir Men­schen für Trink­spie­le. So kommt man sich näher und muss vor allem nicht über unwich­ti­ge Din­ge wie Job oder Fami­lie reden, son­dern kann sich gepflegt in Gesell­schaft voll­lau­fen lassen.

Geh einfach!

Ist auch okay. Sag ein­fach, du hast Durch­fall. Oder sag gar nichts, viel­leicht fällt es kei­nem auf.

Lust eines die­ser beklopp­ten Ideen aus­zu­pro­bie­ren? Oder hast du viel­leicht einen bes­se­ren Ein­fall, wie man eine furcht­ba­re Par­ty zu einem ein­zig­ar­ti­gen Erleb­nis machen kann? Lass einen Kom­men­tar da und berich­te von dei­nen Par­ty-Cras­her-Ideen! Ich bin gespannt!

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