Hazel English - Sommer und Winter
Indie & Alternative Singer-Songwriter & Folk

Hazel English — Zwischen Sommer und Winter

By on Juni 7, 2017

Wer Schrift­stel­le­rIn wer­den will, kann auch Musik machen. Da schreibt man schließ­lich auch. Hazel Eng­lish macht es uns vor und ihre Wer­ke lie­gen genau zwi­schen Som­mer und Win­ter.

Sommer und Winter

Wenn man die Musik von Hazel Eng­lish hört, gehen Früh­lings- oder gar Som­mer­ge­füh­le in einem auf. Man bekommt durch die son­ni­ge und inter­es­san­te Indie-Stim­me von Hazel rich­tig gute Lau­ne und ihr Sound legt sich wie Son­nen­strah­len auf’s Gemüt.

Doch dann kommt der Moment, in dem man das ers­te mal auf die Lyrics der Songs ach­tet und man ver­fällt direkt in Win­ter­de­pres­sio­nen. Nein, ganz so schlimm ist es nicht, aber die Song­tex­te lie­gen im ganz kla­ren Kon­trast zum glück­li­chen Sound, der eher ober­fläch­li­che Lyrics erwar­ten lässt. Das Ver­spre­chen von feder­leich­ten Tex­ten mit unbe­küm­mer­ten Rei­men ist gebro­chen. Hazel Eng­lish singt direkt aus ihrem Leben, direkt aus ihrem Tage­buch. Sie spricht über per­sön­li­che Gefüh­le, über ihr zu Hau­se und ihr Leben. Emo­tio­na­le Zei­len machen die Som­mer­lau­ne zunich­te, aber ent­täu­schen auf kei­ne Wei­se. Denn schrei­ben kann sie!

»It’s hard to stay true, to mys­elf and to you
I can’t mea­su­re up to this girl you thought you knew
This aching in my heart is tea­ring me apart
But, dar­ling all your love is somehow not enough«

- Hazel Eng­lish in »I’m Fine«

Für die, die nie auf Tex­te ach­ten, ist Hazel Eng­lish genau das Rich­ti­ge. Wer offen für gespal­te­ne Gefühls­la­gen zwi­schen den Stüh­len und Jah­res­zei­ten ist, hat mit Hazel Eng­lish auch die rich­ti­ge Wahl getrof­fen.

1 EP + 1 EP = 2 EPs mit 2 Namen

Die Glei­chung ist ein­fa­cher als sie aus­sieht. Hazel Eng­lish hat im Mai 2017 ein Album ver­öf­fent­licht, in dem sie ihre ers­te EP mit neu­en Songs in Form einer neu­en EP auf einer LP ver­öf­fent­licht hat. Erset­ze EP durch Pi und du erhältst das Ergeb­nis für ein gelun­ge­nes Album.

»Just Give In/Never Going Home« ist ein Album mit zwei Sei­ten, zwei Namen und einer Men­ge schö­ner zwie­ge­spal­te­ner Songs.

Trotz depri­mie­ren­der Text­zei­len, fin­det Hazel Eng­lish mit einem ihrer Songs auf jeden Fall einen Platz auf mei­ner som­mer­li­chen Play­list. Auf die könnt ihr euch übri­gens schon freu­en. Sobald ich genug Som­mer­lau­ne-Songs für euch zusam­men getra­gen habe, fin­det ihr die Play­list wie immer hier.

© Titel­bild: Hazel Eng­lish

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