»Truth Is A Beautiful Thing« von London Grammar - Das neue Album verzaubert
Electro Pop & Electro Punk Indie & Alternative

London Grammar — Das neue Album verzaubert

By on Juni 11, 2017

Alle Fans von Lon­don Grammar konn­ten es kaum erwar­ten! End­lich erschien das neue und zwei­te Album der Band am 09. Juni 2017 und es scheint die Fans zufrie­den zu stel­len. Nein, nicht nur das, das neue Album stellt nicht nur zufrie­den, das neue Album ver­zau­bert!

Die ersten Singles

Wir wur­den eine lan­ge Zeit ganz schön auf die Fol­ter gespannt. Jah­re­lang haben Lon­don Grammar nichts von sich hören las­sen und dann bekom­men wir einen Brot­kru­men nach dem ande­ren zuge­wor­fen. Hier eine Sin­gle, da eine Remix EP, dort ein Musik­vi­deo und wir alle schnap­pen nach den Lecker­bis­sen wie aus­ge­hun­gert. Kein Wun­der, auch klei­ne Appe­tit­häpp­chen kön­nen schme­cken und machen vor allem Lust auf MEHR!

Schon die ers­ten Sin­gles und Erschei­nun­gen vor Album-Release haben mich in ihren Bann gezo­gen. Mein abso­lu­ter Favo­rit unter den zahl­rei­chen vor­ab erschie­ne­nen Sin­gle­aus­kopp­lun­gen war »Oh Woman Oh Man«.

Das Album verzaubert

Ich habe mir über das Wochen­en­de viel Zeit genom­men, das Album »Truth Is A Beau­ti­ful Thing« zu hören und mir eine Mei­nung zu bil­den.

Was mich bei Lon­don Grammar ein­fach voll und ganz über­zeugt, ist die tie­fe und ein­zig­ar­ti­ge Stim­me von Han­nah Reid. Der düs­te­re Stil des Gesangs macht den melan­cho­li­schen Sound voll­kom­men und dürf­te dem ein oder ande­ren direkt Pipi in die Augen trei­ben.

Doch was taugt das neue Album tat­säch­lich?

Der ers­te Song »Roo­ting For You« war für mich per­sön­lich kein opti­ma­ler Ein­stieg in das Album. Okay, nein, But­ter bei die Fische, der Song ist in mei­nen Ohren eine Kata­stro­phe. So sehr ich Musik zum Nach­den­ken und Wei­nen mag, »Roo­ting For You« ist lei­der zu viel des Guten. Der Song hat mich erst­mal völ­lig abge­schreckt. Es kann also nur bes­ser wer­den und das wird es zum Glück auch.

Die fol­gen­den Songs kann­te man zum Teil ja schon, aber auch die neu­en Stü­cke über­zeu­gen und haben mich auf­at­men las­sen. Klar, die Melan­cho­lie bleibt, aber in die­sen Fäl­len geschmack­voll und ergrei­fen, statt kit­schig und jau­lend. Ich bin erleich­tert und kann dem Album glück­li­cher­wei­se den Stem­pel »Zufrie­den­stel­lend« und »ver­zau­bernd« auf­drü­cken.

Lei­der muss das Album trotz­dem erst­mal in den vir­tu­el­len Schrank zurück gestellt wer­den, denn die Musik passt lei­der nicht all zu gut zu Son­nen­schein und Som­mer­lau­ne. Macht nichts, bis zum Win­ter haben Lon­don Grammar bestimmt kein wei­te­res Album raus­ge­bracht… oder den nächs­ten 3 Win­tern.

Mehr Album-Reviews fin­det ihr übri­gens unter fol­gen­dem Link

© Titel­bild: Eli­ot Lee Hazel

TAG
RELATED POSTS

LEAVE A COMMENT